Deutschlands Beitritt zum Völkerbund 1926

Veranstaltung
Termin
Mi. 22.04.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
 
Die Idee, Konflikte auf der Ebene einer internationalen Vertretung von Staaten beizulegen, um eine Friedensordnung zu etablieren, kam bereits Ende des 19. Jahrhunderts auf. Sie trug der Einsicht Rechnung, dass sich in einer wirtschaftlich, finanziell und wissenschaftlich immer enger verflochtenen Welt Konflikte nicht mehr national und bilateral lösen ließen.
 
Referentin: Professor Dr. Angela Borgstedt, Historisches Institut der Universität Mannheim, Leiterin der Forschungsstelle Widerstand
Beschreibung
Der Erste Weltkrieg ließ solche Überlegungen umso dringlicher erscheinen. Tatsächlich wurde die Völkerbundsatzung Teil des Versailler Friedensvertrags, was die deutsche Wahrnehmung prägte. Eine Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund war zunächst ausgeschlossen und konnte erst unter veränderten außenpolitischen Rahmenbedingungen deutsch-französischer Annäherung 1926 erfolgen. Doch es gab Organisationen unter dem Dach des Völkerbundes, in denen deutsche Vertreter lange davor bereits tätig waren. Der Vortrag zeichnet Deutschlands Weg zum Beitritt, die Entwicklungsgeschichte des Völkerbundes und das Fernbleiben der USA nach.
 
Online-Zugang: Meeting-ID: 62091990353 Kenncode: 678860
 
Keine Anmeldung erforderlich
 
Veranstaltungsort
Hybrid: Online und Gemeindehaus Durlach
Saal
Am Zwinger 5
76227 Karlsruhe-Durlach
Veranstalter
junge alte